Wie Michael Martin Brunnen in der Wüste finden

25. November 2012

Ohne Wasser geht nichts - auch nicht in der Wüste. Aber da gibt es eben nur wenig Wasser. Deswegen muss man sehr sparsam damit sein.

«Wasser ist einfach Dauerthema in der Wüste. Man kann nicht einfach Haare waschen oder Hände waschen», erklärt Michael Martin. In der Wüste braucht er das Wasser vor allem zum Trinken. Im Sommer sogar sechs bis sieben Liter am Tag.

Die Wasservorräte dürfen auf keinen Fall ausgehen. Deswegen hat Michael Martin gute Technik: Er benutzt eine Karte und ein Navigationsgerät, ein GPS-Gerät. Damit kann er Brunnen finden, die in der Karte verzeichnet sind. Das GPS-Gerät übermittelt per Satellitenempfang die Koordinaten, also dessen Position.

«Aber nicht alle Brunnen sind in der Karte verzeichnet», sagt Michael Martin. «Deswegen muss man selbst die Augen offen halten und auf Spuren achten.» Zum Beispiel von Kamelen oder von Autoreifen. «Diese Spuren führen meist in Richtung von Brunnen. Und wenn man ihnen folgt, findet man auch einen.»

dpa.

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