Wichtige Abstimmung: Präsidentenwahl in Frankreich

20. April 2012

Wählt mich! Jede Menge Werbung für sich und seine Politik muss gerade ein Mann in Frankreich machen. Er ist der Staatschef und heißt Nicolas Sarkozy. Seine Zeit als Präsident läuft bald ab, denn die Franzosen wählen am Sonntag einen neuen Präsidenten. Und Nicolas Sarkozy will weiter Chef bleiben.

Seine Anhänger finden, dass er viel Erfahrung im Regieren hat, aber viele Franzosen sind enttäuscht über seine Arbeit. Deshalb ist es unsicher, ob Nicolas Sarkozy es dieses Mal wieder auf den Chefstuhl schafft, sagen Meinungsforscher. Deshalb wird das Rennen um das Amt spannend.

Die Bürger Frankreichs können sich zwischen zehn Kandidaten entscheiden. Zwei davon haben laut Umfragen besonders gute Chancen zu gewinnen. Der eine davon ist Nicolas Sarkozy, der zweite Kandidat heißt François Hollande und gilt als sehr zuverlässig. Doch beiden Kandidaten wird vorgeworfen: Sie versprechen jetzt Sachen, um gewählt zu werden, die sie später nicht halten können.

In Frankreich wählen die Bürger den Präsidenten direkt - so wie du etwa in der Schule den Klassensprecher. Am Sonntag können Millionen Franzosen darüber abstimmen, wer künftig im Élysée-Palast regiert. Denn in diesem Palast mitten in Paris arbeitet und wohnt der Präsident.

Höchstwahrscheinlich steht aber am Sonntag der Sieger noch nicht fest. Denn nur derjenige kann französischer Präsident werden, für den mehr als die Hälfte der Wähler mit Ja gestimmt hat. Das schaffte aber bisher noch kein Kandidat in der ersten Runde. Deshalb gibt es am 6. Mai noch einmal eine Wahl. Dann sind aber nur noch die zwei Politiker im Rennen, die beim ersten Durchgang Platz eins und Platz zwei belegt haben. Wer dann gewinnt, ist der neue Staatschef.

dpa.

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