Wem gehört was? Die Geburtskirche ist aufgeteilt

09. Dezember 2012

Die Geburtskirche ist eine der heiligsten und ältesten Kirchen des Christentums. Sie steht in Bethlehem.

Man sagt, sie sei über der Stelle errichtet worden, in der Jesus zur Welt kam. Diese Stelle wird Geburtsgrotte genannt. Dort, wo Jesus nach seiner Geburt gelegen haben soll, befindet sich ein silberner Stern. Er hat 14 Zacken und wird Silberstern genannt. Gläubige Christen küssen ihn und beten hier.

Die Ursprünge der Geburtskirche reichen Hunderte Jahre zurück. In dieser Zeit hat sie so manches miterlebt, zum Beispiel Erdbeben. Und sie wurde immer wieder repariert und vergrößert.

Weil die Geburtskirche so wichtig für die verschiedenen christlichen Strömungen ist, gab es immer wieder Streit um sie. Es ging um die Frage: Wem gehört genau was? Doch vor langer Zeit einigte man sich. Nun ist die Kirche unter drei Gemeinschaften aufgeteilt: der griechisch-orthodoxen Gemeinschaft, der armenisch-orthodoxen Gemeinschaft und der römisch-katholischen Gemeinschaft.

Die Griechisch-Orthodoxen bekamen unter anderem den Hauptaltar. Die Römisch-Katholischen unter anderem den Silberstern unter dem Geburtsaltar. Und die Armenisch-Orthodoxen einen Bereich, den man nördliches Querschiff nennt.

Jedes Jahr kommen etwa zwei Millionen Menschen aus aller Welt nach Bethlehem, um sich die Geburtskirche anzuschauen. Seit 2012 gehört sie auch zum sogenannten Unesco-Weltkulturerbe. Das zeigt, dass sie besonders wertvoll für die Menschheit ist.

dpa.

Schließen

    Diesen Artikel versenden





Bitte bestätigen Sie Ihre Angaben

Bitte geben Sie den untenstehenden Code ein

© VRM GmbH & Co. KG 2019
Alle Rechte vorbehalten | Vervielfältigung nur mit Genehmigung der VRM GmbH & Co. KG