Weihnachtsbräuche: Tannenbaum, Krippe, Gans

08. Dezember 2011

Warum wird an Weihnachten ein Weihnachtsbaum ins Zimmer gestellt? Und wieso ist es ausgerechnet ein Tannenbaum? Rund um Weihnachten gibt es bei uns Bräuche, die eine lange Geschichte haben. Hier erfährst du einiges darüber:

WEIHNACHTSBAUM: Weihnachten ohne einen stachligen Tannenbaum können sich viele nicht vorstellen. Der Brauch, einen Baum aufzustellen, entstand aber erst vor einigen hundert Jahren. Anfangs standen Weihnachtsbäume draußen, später konnten sich erst nur reiche Leute so einen Baum in ihrem Zimmer leisten. Andere stellten sich grüne Zweige ins Zimmer. Mit dem Nadelbaum, der auch im Winter grün ist, wollten die Menschen wohl etwas Lebendiges ins Haus holen. Manche vermuten, dass sie so die Geister des Winters vertreiben wollten.

WEIHNACHTSKRIPPE: Sie stellt die Geburt von Jesus nach. Er soll in einem Stall geboren sein. Dort lag er angeblich in einer Futterkrippe für Tiere. Der Heilige Franz von Assisi war der erste, der das mit Menschen und Tieren nachspielte. Das war vor Hunderten Jahren. Früher war für viele Katholiken die Weihnachtskrippe wichtiger als der Baum. Da durften neben dem Jesuskind, seinen Eltern Maria und Josef sowie den Hirten auch die Tiere Ochse, Esel und Schaf nicht fehlen.

WEIHNACHTSESSEN: Karpfen, Gans oder doch etwas anderes? Viele Familien essen an Heiligabend jedes Jahr meist das Gleiche. Das hat Tradition, sagen sie. Und das stimmt auch. Fisch wie zum Beispiel der Karpfen erinnert daran, dass viele Christen früher bis Heiligabend kein Fleisch gegessen haben. Das schrieb die Kirche so vor. Gänse dagegen wurden meist am Martinstag, dem 11. November, verzehrt. Denn danach begann die Fastenzeit.

dpa.

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