Vorname Nikolaus: «Die meisten nennen mich Nik oder Klaus»

05. Dezember 2012

Am Donnerstag ist Nikolaus-Tag. Nikolaus ist ein Heiliger der Christen: Er hat viel Gutes getan. Es wird zum Beispiel erzählt, dass er Kinder beschenkt haben soll. Es gibt aber noch andere Leute, die Nikolaus heißen.

Zum Beispiel Nikolaus Brenner. Er ist 52 Jahre alt und arbeitet bei der Kriminalpolizei in Waiblingen in Baden-Württemberg. Uns erzählt er, wie es ist, den Namen Nikolaus zu haben.





Weißt du, warum dich deine Eltern Nikolaus genannt haben?





Nikolaus: «Ich bin kurz vor Weihnachten geboren worden. Da waren meine Eltern so sehr in Adventsstimmung. Sie dachten sich, Nikolaus ist ein schöner Name. Meine Eltern hätten mir auch noch Ruprecht als zweiten Vornamen geben können. Knecht Ruprecht ist ja der Helfer vom Nikolaus. Aber Nikolaus als Name reicht.»





Wie reagieren andere Menschen, wenn du dich mit deinem Vornamen vorstellst?





Nikolaus: «Letztens habe ich im Internet eine Uhr kaufen wollen. Da habe ich gefragt, ob die Uhr noch zu haben ist. In der Antwort stand dann: "Ja ist denn heute schon Nikolaus?" Ich glaube, das sollte ein Scherz sein. Es hat aber noch nie jemand gesagt: "Du heißt Nikolaus? Ja klar, und ich bin der Weihnachtsmann." Die meisten wissen ja, dass Nikolaus ein richtiger Vorname ist und ich mich nicht zum Spaß so nenne.»





Welche Spitznamen hast du?





Nikolaus: «Jetzt in der Adventszeit höre ich öfter Nikolausi. Das hört sich nicht so schön an. Deswegen mag ich diesen Spitznamen nicht. Zu Hause heiße ich Klaus. Und auf der Arbeit nennen mich alle Nik. Das sind zwei typische Abkürzungen für den Vornamen.»

Interview: Franziska Badenschier, dpa

Schließen

    Diesen Artikel versenden





Bitte bestätigen Sie Ihre Angaben

Bitte geben Sie den untenstehenden Code ein

© VRM GmbH & Co. KG 2021
Alle Rechte vorbehalten | Vervielfältigung nur mit Genehmigung der VRM GmbH & Co. KG