Tobias Kurfer probierte viele seltsame Berufe aus

27. Januar 2012

Mach mal kurz die Augen zu und denke darüber nach, was du später einmal werden willst. Vermutlich war da gerade keiner von den folgenden Berufen dabei: Tellerwäscher, Putzfrau, Erschrecker in der Geisterbahn oder Klofrau.

Das alles sind Berufe, die man nicht unbedingt auf seiner Liste hat, wenn man an den Traumjob denkt.

Es ist deswegen ziemlich ungewöhnlich, was Tobias Kurfer aus Berlin gemacht hat: Der 36-Jährige hat all diese Berufe ausprobiert. Und noch viele mehr. Und dann hat er über seine Erfahrungen ein Buch geschrieben. Denn Tobias Kurfer ist eigentlich Reporter.

Besonders anstrengend fand Tobias Kurfer die Arbeit als Fußball-Maskottchen, sagt er. Dafür musste er ein Ganzkörper-Kostüm tragen. «Sie sehen nichts, Sie hören nichts, Sie stolpern ständig über Ihre eigenen Füße», erzählt Tobias Kurfer. Auch der Job als Museumswärter war nicht seine Sache. «Es ist so hart, weil es so langweilig ist.» Denn als Museumswärter steht man viel an einem Platz und passt auf, dass keiner der Besucher etwas anfasst oder klaut.

Tobias Kurfer will nach all diesen Jobs auch ein paar Dinge anders machen. Auf öffentlichen Toiletten will er den Kloleuten jetzt immer ein paar Münzen hinlegen. Denn er hat gelernt: Viele Leute, die diese Toiletten schrubben, machen das, weil sie sonst nicht genug Geld haben.

dpa.

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