So funktioniert ein Blitzableiter

24. Juli 2012

Wenn ein Blitz in dein Haus einschlagen würde, dann würde vermutlich nicht viel passieren. Denn auf vielen Häusern stehen heute Blitzableiter. Erfunden hat den Blitzableiter ein Amerikaner: Benjamin Franklin.

Er forschte vor mehr als 250 Jahren zu Elektrizität. Und er war sich sicher: Blitze sind eine Form von Elektrizität - und zwar so etwas wie Funken, nur in groß.

Um zu beweisen, dass er Recht hat, soll Benjamin Franklin einen speziellen Drachen konstruiert haben. Der hatte eine Metallspitze. Am Ende soll ein Schlüssel aus Metall gehangen haben. Den Drachen, so heißt es, ließ Benjamin Franklin bei Gewitter steigen. Und zwar bis hoch in die elektrisch geladenen Gewitterwolken. Von dort konnte Energie über die Drachenspitze und die nass geregnete Drachenschnur bis in den Schlüssel fließen. Dort angekommen, sprühte es Funken. Das war der Beweis: Die vom Himmel abgeleitete Elektrizität war dieselbe, die zu Blitzen führte.

Ob dieses Experiment wirklich so durchgeführt wurde, ist allerdings nicht bewiesen. Diesen Versuch würde auch niemand mehr so machen - denn das Ganze ist lebensgefährlich. Und Benjamin Franklin hatte ziemlich Glück, dass ihm nichts passierte.

Benjamin Franklin erkannte aber: Elektrische Ladungen werden von Metallspitzen angezogen. Und damit kann man verhindern, dass der Blitz etwa in ein Haus einschlägt. Nämlich mit Hilfe einer spitzen Stange auf dem Dach, die über einen starken Eisendraht am Haus vorbei mit der Erde verbunden ist. So kann der Blitz abgefangen und in den Boden geleitet werden. Der Blitzableiter war erfunden.

dpa.

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