Manche Menschen mögen Halloween nicht

30. Oktober 2011

Gruselmasken, Geisterverkleidung, um die Häuser ziehen - an Halloween wird lange und lustig gefeiert. Manchen Menschen passt das nicht - zum Beispiel Leuten von der Kirche. Denn eigentlich sind der 31. Oktober und der 1. November christliche Feiertage.

In der evangelisch-lutherischen Kirche wird am 31. Oktober die Erneuerung der Kirche gefeiert. Der Tag heißt Reformationstag. Für Katholiken ist der 1. November der Feiertag Allerheiligen - sie besuchen an dem Tag oft Friedhöfe. In manchen Bundesländern ist Allerheiligen ein Feiertag und es gibt schulfrei.

Um den Menschen das Halloween-Feiern wieder abzugewöhnen, veranstalten einige Kirchen ein Gegenprogramm: Sie organisieren zum Beispiel Kinonächte, Rockkonzerte oder Feste in den Kirchen.

Manche Menschen finden auch, dass der Gruselspaß albern ist. Und einige sind gegen Halloween, weil sie sagen: Es geht zu viel darum, Geld zu verdienen. Es ist also ein Geschäft zum Beispiel für Kostüm-Verkäufer.

In den USA, wo viele Leute das Fest Halloween feiern, verkleiden manche Menschen nicht nur sich selbst - sondern auch ihre Haustiere. In einer Stadt in Kalifornien gibt es sogar eine richtige Halloween-Hunde-Parade. Dabei laufen viele hundert verkleidete Hunde mit, manchmal sogar Katzen oder Schweine. Kalifornien ist ein Bundesstaat der USA.

Tierschützer zweifeln daran, dass die Tiere genauso viel Spaß an ihrer Verkleidung haben wie die Menschen. Der Deutsche Tierschutzbund findet, man sollte Hunde nicht in ein Kostüm stecken. Das würde ihre Bewegung einschränken und passe nicht zur Natur der Tiere. Auch bereite die laute Musik während der Umzüge den Tieren viel Stress.

Vielleicht sollte man doch lieber nur sich selbst verkleiden.

dpa.

Schließen

    Diesen Artikel versenden





Bitte bestätigen Sie Ihre Angaben

Bitte geben Sie den untenstehenden Code ein

© VRM GmbH & Co. KG 2019
Alle Rechte vorbehalten | Vervielfältigung nur mit Genehmigung der VRM GmbH & Co. KG