Leben und Arbeiten auf der Hallig

17. Oktober 2014

Auf einer Hallig kann man wunderbar entspannen.

Halligen nennt man Land in der Nordsee, das mehrmals im Jahr vom Meer überflutet wird. Die Häuser der Bewohner stehen deswegen auf Erdhügeln, die dann aus dem Wasser herausschauen. Sie nennt man Warften.

So ein Flecken Land in der Nordsee ist zum Beispiel die Hallig Hooge. Viele Menschen kommen hierher, um Urlaub zu machen. Man kann die Hallig aber auch auf eine andere Art kennenlernen. Dort gibt es nämlich das Projekt «Hand gegen Koje». Eine Koje ist ein Bett.

Wer auf Hallig Hooge für einige Zeit umsonst arbeitet, kann dafür kostenlos auf der Hallig wohnen. «Wir wollen Menschen für die Hallig begeistern und ihnen einen Blick hinter die Kulissen des Halliglebens ermöglichen», erklärt der Bürgermeister der Hallig.

Die 22 Jahre alte Finja Bender zum Beispiel hat mitgemacht. Sie arbeitete zwei Wochen lang beim Fähranleger der Hallig. Dort begrüßte sie Besucher und gab ihnen Informationen. Eigentlich studiert Finja in der Pfalz. Auf die Hallig ist sie gekommen, weil sie die Natur erleben, aber auch die Bewohner der Hallig kennenlernen wollte. «Ich mag die Weite, das Wattenmeer, die kühle Brise», sagt sie. «Ich bin komplett zufrieden, alles ist perfekt.»

dpa.

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