Kaiserliches Leben in Ingelheim

„Er kommt, er kommt! Der Kaiser kommt!“ Fanfaren ertönten, die Bürger eilten auf die Straße, um einen Blick auf ihn zu erhaschen und der rote Teppich wurde ausgerollt. So oder so ähnlich könnte sich der Besuch von Kaiser Karl dem Großen auf der Ingelheimer Kaiserpfalz abgespielt haben. Vor über 1200 Jahren versteht sich. Der Kaiser hatte an verschiedenen Orten solche Paläste erbauen lassen. Sie sahen einer Burg ähnlich und werden in der Fachsprache „Pfalz“ genannt. Das kommt von dem lateinischen Wort „palatium“, was „Palast“ bedeutet. Hierher kam der Kaiser oder König dann immer wieder. Entweder wurden hier Treffen mit wichtigen Leuten (Hoftage oder Reichstage) veranstaltet oder Feste und Hochzeiten gefeiert. Karl der Große soll in der Ingelheimer Kaiserpfalz auch einmal Weihnachten und Ostern verbracht haben. Für die Leute, die hier lebten, war die Pfalz sehr wichtig. Denn sie fanden Arbeit und verdienten Geld. Schließlich mussten sie für die vielen Gäste des Kaisers kochen, die Zimmer sauber machen und den Garten pflegen. Foto: VRM Archiv

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