Fußball-Talent aus Südamerika

01. Juni 2012

Mit 15 Jahren ist dieser Junge schon heftig umworben: Berühmte Fußballvereine aus England und Spanien haben ein Auge auf Axel Müller geworfen. Aber noch lebt er bei seiner Familie in dem Land Uruguay in Südamerika.

Dort kickt er für die Jugend-Nationalelf und in der Hauptstadt Montevideo spielt er für den Verein Club Nacional de Football.

In Uruguay spricht man Spanisch. Aber der Name Axel Müller klingt ziemlich deutsch. Denn der Urgroßvater von Axel stammte aus Wuppertal in Nordrhein-Westfalen. Vor über 80 Jahren wanderte er nach Südamerika aus. Dort wuchsen auch Axels Großvater und sein Vater auf - und schließlich auch Axel selbst.

Mit vier Jahren fing er an, Sport zu treiben. Er spielte Tennis, Basketball und Fußball. Zwei Mal hat er schon ein paar Wochen in Europa bei berühmten Vereinen mittrainiert: in London beim FC Chelsea. Der hat gerade die Champions League gewonnen. Und in Spanien bei Real Madrid. Aber geblieben ist er nicht. Auch weil sein Vater fand, Axel sei zu jung, um ins Ausland zu ziehen.

Noch geht Axel zur Schule. Aber eines Tages würde er schon gerne in einer großen Fußball-Liga kicken. Vielleicht wird Axel irgendwann sogar in Deutschland spielen. Das würde seiner Schwester Ingrid gefallen. Die wohnt nämlich in Hamburg. «Ich würde mich freuen, wenn er in einer deutschen Mannschaft spielen würde, vor allem weil er dann die Sprache lernen würde», sagt sie.

Und wen hält Axel Müller für den besten Fußballer der Welt? «Für mich gibt es keinen Besseren als Lionel Messi», antwortet er. Lionel Messi spielt beim spanischen Verein FC Barcelona. «Er ist mit Abstand mein Vorbild, der Beste von allen.»

Von Carlos Castillos, dpa

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