Ein Kaiser auf Capri

27. Januar 2013

Tiberius war zwar der römische Kaiser. Aber das hieß noch lange nicht, dass er immer in Rom war. Im Gegenteil: Irgendwann zog er von dort weg.

Er wohnte lieber auf der kleinen Insel Capri. Diese liegt vor der Westküste Italiens im Mittelmeer. Manche Geschichts-Forscher glauben, dass es Tiberius in Rom nicht mehr ausgehalten hat: Etwa weil er die Stadt nicht mehr leiden konnte.

Andere Forscher glauben dagegen: Tiberius hatte einfach keine richtige Lust mehr, Kaiser zu sein. Immer wieder drohte er mit seinem Rücktritt. Aber das war nicht möglich. Er hatte ja kein Amt, sondern nur eine herausgehobene Stellung im Staat.

Tiberius regierte also von der Insel Capri aus. Er erließ Gesetze und Beschlüsse und kümmerte sich um das Geld des Staates. Aber er machte eben auch nur so viel, wie unbedingt nötig war.

dpa.

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