Ein Essen für den Präsidenten

02. Dezember 2012

Bei diesem Essen muss alles stimmen: Denn es ist für den Präsidenten der Vereinigten Staaten. Der heißt Barack Obama.

Vor Kurzem wurde Barack Obama erneut zum Präsidenten gewählt. Deswegen muss er noch einen Eid ablegen. Das macht der Präsident immer, nachdem er gewählt wurde. Und danach gibt es ein festliches Essen. Barack Obama legt seinen Amtseid im nächsten Jahr ab, am 21. Januar. Für das Essen, das er danach bekommt, ist ein Mann zuständig, der aus Köln in Nordrhein-Westfalen kommt. Er heißt Horst Klein.

Vor vielen Jahren kam er in die Vereinigten Staaten. Vorher kochte er in Köln und aller Welt. In den USA gründete er in Washington dann ein Unternehmen, dass Gerichte für Veranstaltungen kocht. Hier steht auch das Weiße Haus - dort wohnen die Präsidenten von den Vereinigten Staaten, solange sie im Amt sind.

Seit vielen Jahren kocht dieses Unternehmen nun schon das Essen für den Präsidenten nach dem feierlichen Eid. Aber nicht nur dafür. Horst Klein hat in Washington zum Beispiel auch schon die Bundeskanzlerin von Deutschland, Angela Merkel, bekocht. Oder die Königin von Großbritannien.

Essen für so wichtige Leute zu machen, ist ziemlich aufwendig. Beim Präsidenten etwa kommen schon Tage vorher Sicherheits-Experten. «Die sind dann für 16 Stunden am Tag mit uns in der Küche», erzählt Horst Klein. Sie kontrollieren, dass mit dem Essen für den Präsidenten alles in Ordnung ist.

«Dann kommt das Essen in Kisten rein und es wird abgeschlossen und versiegelt», erzählt er. Begleitet von Polizeiautos wird das Mahl an den Ort gefahren, wo später gegessen wird. Barack Obama kann sich dieses Mal auf Hummer, Ente und Apfelkuchen freuen.

dpa.

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