Das trägt ein Schornsteinfeger

20. Februar 2013

Wie jeder Handwerker hat auch ein Schornsteinfeger eine spezielle Arbeitskleidung. Die Klamotten zieht er beim Kehren an: Die schwarze Kehrjacke heißt Koller. Daran sind goldene Knöpfe. Auch ein besonderer Gürtel wird umgebunden. Er wird Koppel genannt. Auf dem goldenen Koppelschloss ist oft der Schutzpatron der Schornsteinfeger abgebildet: der Heilige Florian.

Schornsteinfeger tragen auch ein Mundtuch bei sich. Es wird so gefaltet, dass der Ruß beim Kehren in eine Lasche fallen kann. Das Koller hat hingegen an den Enden der Ärmel lange Lederbänder. Die sind so fest um das Handgelenk geschnürt, dass der Ruß nicht in den Ärmel fällt.

Zudem sollte man einem Schornsteinfeger auch mal auf den Kopf schauen: Dabei erkennt man einen Schornsteinfeger-Meister an seinem schwarzen Zylinder. Lehrlinge und Gesellen tragen dagegen ein Käppi auf dem Kopf.

Ist der Schornsteinfeger mit Kehren fertig, zieht er die verrußte Kehrkleidung aus. Für seine anderen Aufgaben braucht er sie nämlich nicht.

dpa.

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