Ganzheitliches in der Kunst und in der Medizin

(bu). Eine besondere Kombination lockte jetzt viele Besucher in die Usinger Zitzergasse. In ihrer Praxis eröffnete die Ärztin Dr. Wiltrud Rimpl eine Ausstellung mit Werken der Neu-Anspacher Künstlerin Anke Christ. „Kunst und Heilen“ hieß es kurz und knapp in der Einladung, die zum einen an Patienten ging und zum anderen an Freunde und Malkursteilnehmer der Künstlerin, die ihr Atelier in der Neuen Pforte in Anspach hat.

Im September 2011 hat sich Dr. Rimpl nach Jahren in verschiedenen Praxen und Krankenhäusern in der Region mit der eigenen Praxis selbstständig gemacht. Sie hat eine Privatpraxis für Allgemeinmedizin eröffnet. Sie habe in ihrem Berufsleben erfahren, dass es vielen Patienten nicht reicht, „immer nur Tabletten verschrieben zu bekommen“, erläuterte die Ärztin den Hintergrund, sich auf Privatpatienten festzulegen. Ihr Angebot werde von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen, „da es zu individuell und zeitintensiv ist“.

Sie fasst ihre medizinsichen Angebote mit dem Satz „Schulmedizin im Gleichgewicht“ zusammen. Sie betreut ihre Patienten als klassischer Hausarzt, bietet Akupunktur und traditionelle chinesische Medizin, sportmedizinsche Beratung; Hautkrebs-Screenings, reisemedizinische Beratung und Verkehrsmedizin. „Jeder Mensch ist anders und soll die Therapie erhalten, die ihm entspricht. Deshalb lege ich besonderen Wert auf die ganzheitliche Diagnostik und Therapie“, so Rimpl.

Zu ihren Patienten gehört auch die Neu-Anspacher Malerin Anke Christ. Nach einer Akupunktur-Sitzung monierte sie eine leere weiße Wand. Und so kam die Idee, nicht nur diese eine Wand, sondern die ganze Praxis in der Zitzergasse einmal mit ihren Bildern und Collagen zu füllen. Wobei hinzukommt, dass die Weltsicht der beiden Frauen ähnlich ist und sie in ihrer Arbeit den gleiche Ansatz haben.

Auffallend sind die fröhlich-bunten „Welten aus Sand und Stein“, in denen das Schaffensmotiv von Anke Christ deutlich wird. „Intuition und Motor meines Schaffens ist es, in der Auseinandersetzung mit Naturfunden dem Betrachter meine Überzeugung nahezubringen, dass die Erde unsere energiespendende Lebensgrundlage ist. Unmittelbar damit ist der Erhalt des natürlichen Energieflusses verbunden: Alles was ich gebe, kommt zurück, im Positiven und auch im Negativen.“

Die Diplomrestauratorin war zunächst ab dem Jahr 2002 freischaffende Künstlerin im eigenen Atelier in Usingen-Eschbach und ist seit 2008 in Neu-Anspach. Neben den eigenen Arbeiten und der Malschule nimmt sie auch Auftragsarbeiten an, von denen einige in der Praxis zu sehen sind.

Weitere Infos im Internet unter www.anke-christ.de und www.dr-wiltrud-rimpl.de.

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