Wohin mit den Geflüchteten von Moria?

11. September 2020

Zu Tausenden mussten die Geflüchteten in Moria ausharren. In dem Flüchtlingslager auf der Insel Lesbos in Griechenland waren zuletzt viermal so viele Menschen wie vorgesehen. In der Nacht auf Mittwoch wurde das Lager durch mehrere Brände zerstört. Nun haben die Menschen keine Bleibe mehr.

Am Freitag wurde in Deutschland wegen Moria gestritten. Politikerinnen und Politiker aller Parteien hielten Reden darüber, wie man den Geflüchteten helfen könnte. Es ging vor allem um die Frage, ob und wie viele von ihnen nach Deutschland kommen sollten.

Dafür ist in der deutschen Regierung der Minister Horst Seehofer zuständig. Er erklärte, dass Deutschland erst mal 100 bis 150 Kinder und Jugendliche aus dem Lager aufnehme. Insgesamt sollen 400 Menschen auf verschiedene Länder in Europa verteilt werden.

Manchen ist das viel zu wenig. Andere sind dagegen, überhaupt Menschen aufzunehmen. Was mit den übrigen Geflüchteten passiert, ist noch nicht geklärt. Am Freitag wurde erst mal angefangen, ein neues Zeltlager auf Lesbos aufzubauen.

dpa.

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