Wenn der Blitz einschlägt

26. Juli 2016

Ein greller Blitz, dann folgt ein lauter Donner. So läuft ein Gewitter ab.

Blitze entstehen, wenn es feucht und warm ist. Dann bilden sich in Wolken elektrische Ladungen. Innerhalb der Wolke herrscht dann eine hohe elektrische Spannung. Diese Spannung will sich ausgleichen. Das passiert, wenn es blitzt. So ein Blitz kann auf der Erde einschlagen, zum Beispiel im Boden oder in Gebäuden.

Experten messen, wie häufig und wo Blitze in Deutschland einschlagen. Dafür verwenden sie elektrische Geräte. Die Geräte bemerken die Blitzeinschläge.

So fanden die Fachleute heraus: Im vergangenen Jahr schlugen in der Stadt Schweinfurt in Bayern am häufigsten Blitze ein. Die wenigsten Blitzeinschläge gab es in Kiel in Schleswig-Holstein.

Insgesamt wurden etwa 550 000 Blitzeinschläge in Deutschland gemessen. Das war viel weniger als im Jahr davor. «Im Jahr 2015 gab es in Deutschland auffallend wenige Gewitter», sagte ein Fachmann.

Solche Messungen sind zum Beispiel interessant für die Betreiber von Strom-Leitungen. Wenn eine Leitung ausfällt, kann der Betreiber sehen, ob ein Blitzeinschlag dafür verantwortlich war.

dpa.

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