Wenn das Wasser geht, bleibt der Schlamm

04. Juni 2013

Endlich: Der Regen soll in den kommenden Tagen nachlassen. Das sind gute Nachrichten für die Bundesländer, die vom Hochwasser betroffen sind. Aber für ein Aufatmen ist es noch zu früh.

Im Gegenteil, viele Menschen kämpfen noch gegen das Hochwasser an. Sie stapelten Sandsäcke vor ihren Häusern oder befestigen die Deiche der Flüsse.

In manchen Regionen begannen aber bereits die Aufräumarbeiten, zum Beispiel in Oberbayern. Dort müssen die Menschen nun riesige Mengen an Schlamm loswerden, der mit dem Wasser auf die Straßen und in die Häuser gespült wurde. Eine harte Arbeit! Außerdem müssen Keller leer gepumpt und Häuser wieder aufgeräumt werden. Vieles wird für immer zerstört sein. Zum Beispiel Möbel oder Autos, die vom Wasser überspült wurden.

Die Menschen in den Hochwasser-Gebieten fordern deswegen auch Hilfe von der Regierung. Bundeskanzlerin Angela Merkel reiste in einige Gebiete, um sich die Schäden anzuschauen. Vormittags war sie in Passau in Bayern. Die Stadt ist mit am schlimmsten vom Hochwasser betroffen. Dann wollte sie weiterreisen nach Sachsen und Thüringen. Und sie versprach: Wir werden euch helfen. 100 Millionen Euro sollen die Hochwasser-Gebiete sofort bekommen.

Angela Merkel bedankte sich aber auch bei den vielen Helfern. Und sie versuchte, den Menschen Mut zu machen. Auch die Bundes-Landwirtschafts-Ministerin kündigte Hilfe an - und zwar für die Bauern. Das Hochwasser hat nämlich die Ernte einiger Bauern ganz oder teilweise zerstört.

dpa.

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