Wenn Gewässer kippen

09. September 2020

Wenn es im Sommer so richtig heiß ist, tut es gut, sich im Wasser abzukühlen. Was aber, wenn man schon im Wasser lebt? Für Fische kann ein heißer Sommer gefährlich werden. Denn im warmen Wasser kann der Sauerstoff knapp werden. Den Sauerstoff brauchen die Fische aber zum Atmen.

Meist wachsen bei starker Wärme Algen im Wasser besser. Für die Pflanzen tiefer im See gibt es nicht genug Licht. Sie sterben ab. Nun zersetzen Bakterien und Pilze die Pflanzen. Doch sie verbrauchen viel vom Sauerstoff im Wasser. Ab einem bestimmten Punkt sagt man dann: Der See kippt. Viele Fische sterben dabei.

Das ist in diesem Sommer zum Beispiel im Neuhofener Altrhein im Bundesland Rheinland-Pfalz passiert. Das Wasser dort hatte 28 Grad Celsius. Zum Glück war das in dem Bundesland diesen Sommer aber ein Einzelfall.

dpa.

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