Von schwindelfrei bis kreativ

23. Januar 2023

Ärgerlich! Die Spülmaschine ist kaputt. Nun muss eine Handwerkerin oder ein Handwerker kommen und das Gerät reparieren. Doch einen Termin dafür zu vereinbaren, ist gar nicht so einfach. Denn es gibt zu wenige Fachleute, die sich etwa um Elektronik, aber auch Dächer, Holzarbeiten und den Bau von Häusern kümmern. Häufig muss man lange warten, bis Hilfe kommt. 

Ein Grund dafür ist der fehlende Nachwuchs im Handwerk. Viele junge Leute gingen lieber studieren, statt einen Ausbildungsberuf zu erlernen, sagen Fachleute. Dadurch fehlen schon jetzt Leute. Es könnten aber noch mehr werden. Denn demnächst gehen besonders viele Menschen in den Ruhestand. Es werden dann viele Stellen frei, aber es kommen zu wenig neue Handwerkerinnen und Handwerker nach, erklärt ein Experte. Dabei gibt es ziemlich spannende Handwerksberufe. Hier lernst du einige von ihnen kennen:

Dachdecker: Für diesen Beruf musst du schwindelfrei sein! Denn für Dachdeckerinnen und Dachdecker geht es hoch hinaus. Sie steigen auf Häuser und andere Gebäude und reparieren dort die Dächer oder verlegen neue Dachziegel. Manchmal bauen sie auch Regenrinnen an ein Haus oder installieren Solar- oder Blitzschutzanlagen.

Elektroniker: Elektronikerinnen und Elektroniker arbeiten in vielen verschiedenen Bereichen. Sie kümmern sich zum Beispiel um die Elektronik in Häusern. Dort installieren sie dann etwa Steckdosen und Lichtschalter und verlegen Kabel. Sie sorgen auch dafür, dass der Strom ohne Störungen im gesamten Gebäude fließt. Häufig kennen sie auch die besten Energiespar-Tipps.

Tischler: Als Tischlerin oder Tischler kann man kreativ werden. Denn sie verarbeiten Holz und bauen daraus etwa Möbel oder Treppen - ganz nach den Wünschen ihrer Kundinnen und Kunden. Häufig reparieren sie aber auch alte Möbelstücke und verleihen ihnen ein neues Leben. 

Beton- und Stahlbetonbauer: Menschen, die diesen Beruf ausüben, sind häufig auf Baustellen im Einsatz. Dort kümmern sie sich um alles, was aus Beton oder Stahl gebaut wird. Dazu gehören etwa Gebäude, aber auch Brücken oder Tunnel. Sie verdichten dann etwa den frischen Beton und überprüfen ihn auf Schäden. 

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dpa.

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