Voller Energie oder supermüde im Frühling

23. Februar 2021

Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern. Auf Spielplätzen und in Parks tummeln sich die Menschen. Vielleicht ist es dir selbst auch schon aufgefallen: Seit es morgens früher hell ist und draußen wärmer, sind viele Menschen supergut gelaunt und voller Energie. Manch andere dagegen fühlen sich müde, schlapp und gereizt.

Wieso das so ist, ist nicht ganz genau klar. Experten sagen: Das hat auch mit bestimmten Stoffen zu tun, die in unserem Körper produziert werden. Im Winter gibt es zum Beispiel mehr von dem Stoff Melatonin. Das Gehirn schüttet ihn vor allem aus, wenn es dunkel wird. Melatonin sorgt dafür, dass wir uns müde fühlen und schlafen können.

Wenn es hell ist, wird weniger Melatonin gebildet. Dafür gibt es mehr von dem Stoff Serotonin. Der sorgt mit dafür, dass wir uns wohlfühlen und glücklich sind. Der Frühling beginnt zwar erst im März. Doch schon jetzt ist es insgesamt heller als noch im tiefen Winter. Deshalb gibt es in unserem Körper mehr von dem Glücksstoff Serotonin und weniger vom Müdemacher Melatonin.

Warum aber fühlen sich manche Menschen in der Übergangszeit zwischen Winter und Frühling nicht munterer, sondern müde und schlapp? Man spricht sogar von Frühjahrsmüdigkeit.

Experten sagen: Das kann damit zu tun haben, dass sich der Körper an die beschriebene Umstellung gewöhnen muss. Eine weitere Erklärung lautet: Durch die Wärme der Sonne weiten sich die Adern im Körper und der Blutdruck sinkt. Auch das führt dazu, dass man zunächst müde ist und schlapp. Manch einem wird sogar schwindelig.

Das ist das nach kurzer Zeit häufig wieder vorbei, sagen Experten. Gegen die Müdigkeit raten sie: ausreichend trinken, viel draußen spielen oder Sport machen und gesund essen.

dpa.

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