Übung für den Lawinen-Notfall

28. Februar 2018

Aufgeregt läuft der Schäferhund über den Schnee. Er ist auf der Suche nach Menschen, die darunter vergraben sind. Denn der Schäferhund ist ein Lawinenhund. Das Tier wurde darauf trainiert, im Schnee verschüttete Menschen zu suchen.

Am Mittwoch war der Hund aber nicht im Noteinsatz. Er machte bei einer Übung von der Polizei und der Bergwacht mit. Damit im Notfall jeder weiß, was zu tun ist.

Bei der Übung wurde unter anderem ein Mensch in einer gesicherten Schnee-Höhle vergraben, erklärt Florian Lotter von der Bergwacht des Bundeslands Bayern. Der Hund suche dann nach dem Geruch des Menschen, der aus dem Schnee aufsteigt. «Riecht er das, schlägt er an und fängt an zu buddeln», sagt Florian Lotter.

Dann machen sich die Helfer an die Arbeit. Sie buddeln den Menschen mit speziellen Schaufeln aus. «Das kann sehr tief sein», sagt der Fachmann. Er kennt Fälle, wo jemand vier Meter unter dem Schnee lag.

Bei der Übung war auch ein Hubschrauber dabei. Denn häufig werden Menschen, die aus dem Schnee gerettet werden, damit ins Krankenhaus geflogen.

dpa.

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