Tölt und Pass kann nicht jedes Pferd

23. Juli 2013

Islandpferde können etwas, was die meisten anderen Pferde nicht können: Viele beherrschen zwei Gangarten mehr. Sie heißen Tölt und Pass. Das hat mit den Genen der Tiere zu tun.

Gene sind die Grundbausteine aller Lebewesen. Sie werden von den Eltern mitgegeben. Sie sind winzig und stecken im Innersten von Zellen. Gene bestimmen etwa mit, ob ein Mensch grüne oder blaue Augen hat. Und eben auch, wie manche Pferde laufen.

Hier erfährst du ein bisschen mehr über die Gangarten Tölt und Pass.

TÖLT: Gilt als sehr angenehm zu reiten. Das Pferd berührt dabei immer mit mindestens einem Bein den Boden. Anders als beim Galopp oder beim Trab gibt es deswegen keine Schwebe-Phase. Das Pferd schwebt also zu keinem Zeitpunkt kurz über dem Boden. Auch wenn man sehr schnell reitet, gibt es keine Erschütterungen, der Reiter sitzt bequem im Sattel. Das ist sehr angenehm für Rücken und Po.

PASS: Bei Turnieren kommt es bei den Rennen auf den Rennpass an, der sehr schnell geritten wird. Für die Isländer ist es die Königsgangart, weil sie sehr schwer zu reiten ist. Beim Pass bewegt das Pferd Vorderbein und Hinterbein auf einer Seite gleichzeitig. Dabei setzt das Beinpaar einer Seite abwechselnd mit dem Beinpaar der anderen Seite auf dem Boden auf. Dazwischen ist eine kurze Flugphase. Die Gangart wird bei Turnieren im Renntempo nur über kurze Strecken geritten, da sie für die Pferde sehr anstrengend ist.

dpa.

Schließen

    Diesen Artikel versenden





Bitte bestätigen Sie Ihre Angaben

Bitte geben Sie den untenstehenden Code ein

© VRM GmbH & Co. KG 2019
Alle Rechte vorbehalten | Vervielfältigung nur mit Genehmigung der VRM GmbH & Co. KG