Staatsbesuch: Ein Treffen mit vielen Regeln

05. Oktober 2016

Es gibt viele Möglichkeiten, in Kontakt zu bleiben. Man kann sich anrufen oder einen Brief oder eine E-Mail schreiben.

Am besten ist es doch aber, wenn man sich ab und zu mal sieht, oder? Staatsoberhäuptern geht es da nicht anders - etwa Präsidenten und Königen. Auch sie besuchen sich regelmäßig, um wichtige Dinge miteinander zu besprechen oder sich einfach besser kennenzulernen.

Wenn ein Staatsoberhaupt ein anderes besucht, spricht man von einem Staatsbesuch. Dabei kommt aber nicht einfach einer beim anderen mal eben vorbei. So ein Besuch wird lange vorbereitet und es gibt viele Regeln. Gerade ist das schwedische Königspaar in Deutschland zu Besuch: Königin Silvia und König Carl XVI. Gustaf. «XVI.» bedeutet ausgesprochen der Sechzehnte.

Das Königspaar wurde am Mittwoch von unserem Bundespräsident Joachim Gauck empfangen - und zwar mit militärischen Ehren. Das ist immer so bei einem Staatsbesuch. Dabei wird ein roter Teppich ausgerollt. Die Gäste gehen an Soldaten vorbei und die Nationalhymnen der Länder werden gespielt.

Am Nachmittag wollte der Berliner Bürgermeister den Gästen das Brandenburger Tor zeigen. Anschließend sollte ein Kranz an einer Gedenkstätte abgelegt werden. Später stand ein Treffen mit der Bundeskanzlerin auf dem Plan. Und am Abend noch ein großes Abendessen. Ganz schön anstrengend, so ein Staatsbesuch!

dpa.

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