Spezial-Maschinen suchen nach vermisstem Flugzeug

25. März 2014

Seit mehr als zwei Wochen suchen Fachleute aus der ganzen Welt nun schon nach einem Flugzeug. Es verschwand Anfang März auf dem Weg nach Peking in China.

Am Montag berichteten Experten: Das Flugzeug ist wohl über dem Indischen Ozean abgestürzt. Wo genau, kann bisher noch niemand sagen. Darum wird weiter nach dem Flugzeug gesucht.

Bei der Suche helfen Spezial-Maschinen aus vielen Ländern, darunter welche des Typs P-3C-Orion. Mit so einem Flugzeug fliegen auch Leute der deutschen Bundeswehr. «Wir spüren mit diesen Flugzeugen etwa Piratenschiffe auf», erklärt Klaus Lund. Er arbeitet bei der Bundeswehr und gehört zur Besatzung so einer Maschine.

Die P-3C-Orion-Maschinen sind mit vielen Geräten ausgestattet, wie einem Radar-Gerät. Damit entdecken die Fachleute auf speziellen Bildschirmen etwa Schiffe und Trümmer auf dem Meer.

Außerdem hat die Maschine sehr gute Kameras an Bord. «Damit machen wir stark vergrößerte Bilder vom Meer», sagt der Fachmann. So können sich die Experten etwa einen Fleck im Meer später noch einmal genau ansehen.

Bei einem Einsatz mit diesem besonderen Flugzeug fliegen meist elf Leute mit. Zwei davon steuern die Maschine, andere kümmern sich etwa um die Technik an Bord. «Zwei andere sitzen am Ausguck», sagt Klaus Lund. Das sind Fenster, die speziell gewölbt sind. «So sehen sie besonders gut nach draußen», sagt er.

Mit Ferngläsern suchen die Leute am Ausguck exakt das Meer ab. Dabei müssen sie sich ziemlich gut konzentrieren. Damit sie nichts verpassen. Das ist anstrengend - und kann schnell müde machen. «Deshalb wechseln sich bei uns die Leute am Ausguck rund alle 30 Minuten ab», sagt Klaus Lund.

Mit all den Geräten und Helfern fliegt das Spezial-Flugzeug über das Meer hin und her und wieder hin und her. Rund zehn Stunden suchen die Experten in einer P-3C-Orion-Maschine manchmal das Meer ab.

Bei der Suche nach dem vermissten Flugzeug haben nun zwei der Spezial-Maschinen tatsächlich verdächtige Teile im Meer entdeckt. Es könnten Trümmer der MH370 sein. Ob sie aber wirklich zum vermissten Flugzeug gehören, wussten die Fachleute bis Montagnachmittag noch nicht.

dpa.

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