Sonde für neue Horizonte

06. März 2015

Weltraum-Forscher sind begeistert. Zum ersten Mal überhaupt besucht eine Raumsonde den Pluto.

Sie soll mit ihren Kameras Nahaufnahmen vom Zwergplaneten machen. Auf diesen Bildern wollen Forscher mehr von Pluto sehen, als das mit Teleskopen auf der Erde möglich wäre.

Die Sonde ist in etwa so groß wie ein Flügel, also ein Klavier. Sie trägt den Namen New Horizons (gesprochen: nju horaisens). Vor neun Jahren startete die Sonde mit einer Rakete. Inzwischen ist sie weiter von der Erde entfernt als die Erde zur Sonne. Dem Pluto ist sie dafür umso näher.

Fotos vom Pluto aufzunehmen, ist aber nicht die einzige Aufgabe der Sonde. Sie soll dazu die fünf Monde des Zwergplaneten unter die Lupe nehmen, die man bisher kennt. Einer davon heißt Charon. Er ist immerhin halb so groß wie Pluto. Man bezeichnet die beiden manchmal auch als Doppelplaneten.

Danach wollen die Wissenschaftler noch mehr über die Umgebung von Pluto herausfinden. Er befindet sich im Kuiper-Gürtel. Dass es den überhaupt gibt, weiß man noch gar nicht so lange. Doch inzwischen haben die Weltraum-Forscher dort viele andere Objekte entdeckt. Pluto ist also nicht allein unterwegs.

dpa.

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