So wirst du Kraftfahrzeug-Mechatroniker

07. Mai 2014

Du bist Auto-Fan? Du sitzt nicht gern stundenlang am Schreibtisch? Und du hast nichts gegen schmutzige Hände?

Dann passt für dich vielleicht der Beruf als Kraftfahrzeug-Mechatroniker, kurz auch Kfz-Mechatroniker. Mit der Ausbildung kannst du in der Regel gleich nach der Schule loslegen.

Ein guter Hauptschulabschluss sei wichtig, meinen Fachleute. Für die Ausbildung bewirbt man sich bei einer Kfz-Werkstatt. Worauf die Chef bei so einer Bewerbung achten, ist verschieden.

Dem Hamburger Kfz-Meister Patrik Kraus sind zum Beispiel gute Noten in Deutsch nicht so wichtig. «Ich lege bei Auszubildenden eher Wert auf gute Noten in Mathematik und Physik», sagt er. In seiner Werkstatt in Hamburg bildet er junge Leute zu Kfz-Mechatronikern aus.

Kraus lädt meist einige Bewerber zu einem Praktikum in seinem Betrieb ein. Dabei möchte er vor allem feststellen, ob sie Sinn für Technik haben und gut mit Kollegen zusammenarbeiten.

Der Fachmann Joachim Syha findet auch wichtig, dass Bewerber gut lesen können. «Für Autos und Prüfgeräte gibt es oft lange Anleitungen. Die muss man lesen und verstehen können», erklärt er.

Die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker dauert in der Regel dreieinhalb Jahre. Die meiste Zeit verbringen die Azubis in der Werkstatt. Außerdem besuchen sie eine Berufsschule, meist ein Mal pro Woche. Da gibt es jede Menge zu lernen, zum Beispiel wie Autos aufgebaut sind und wie sie funktionieren.

«Manchmal kommen Kunden und sagen: "Meine Klimaanlage ist kaputt.' Dabei haben sie die Anlage noch gar nicht eingeschaltet», sagt Joachim Syha. Die künftigen Kfz-Mechatroniker dagegen müssen sich mit allem rund ums Auto auskennen.

dpa.

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