So entsteht eine Sturmflut

22. Oktober 2014

Der Wind braust, das Meer rauscht und das Wasser klatscht an die Deiche: eine Sturmflut! An der Nordsee-Küste ist das gar nicht so selten. Vor allem im Frühjahr und im Herbst gibt es immer wieder mal eine Sturmflut. Wie an diesem Mittwoch.

Eine Sturmflut entsteht meist bei Sturm. Das sagt ja auch schon der Name. Wenn starker Wind über die Nordsee fegt, schiebt er das Wasser wie einen Berg vor sich her. Fachleute nennen das auch Windstau.

Mit der nächsten Flut wird dann besonders viel Wasser gegen die Küste gedrückt. Es kann zu Überschwemmungen kommen. An der Nordsee spricht man von einer Sturmflut, wenn das Wasser 1,50 Meter höher steigt als normalerweise bei einer Flut. Ab 2,50 Meter spricht man von einer schweren Sturmflut.

Um sich vor Überschwemmungen zu schützen, gibt es an der Küste unter anderem viele Deiche. Sie sollen das Wasser zurückhalten. Und es gibt einen Sturmflut-Warndienst. Dort beobachten Fachleute regelmäßig, wie hoch das Wasser steigt. Wenn eine Sturmflut droht, wird eine Warnung herausgegeben. So war es auch dieses Mal.

Die Sturmflut vom Mittwoch hat keine größeren Schäden angerichtet. Und mit einer weiteren Sturmflut rechnen die Fachleute erst mal nicht.

dpa.

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