Reparieren im All

23. Dezember 2013

Ein kaputtes Gerät in der Küche zu richten, das ist oft anstrengend. Aber etwas im Weltraum zu reparieren: ein riesiger Aufwand. Raumfahrer auf der Internationalen Raumstation ISS müssen dafür oft schon die Nacht zuvor in einer Schleuse übernachten.

Dort sollen sie sich langsam daran gewöhnen, dass in ihren Raumanzügen ein geringerer Luftdruck herrscht. In diese Raumanzüge schlüpfen sie nämlich dann hinein. Nur damit können sie hinaus ins All - und dort Dinge reparieren.

Am Wochenende hatten wieder zwei Astronauten eine Reparatur-Arbeit gut hinter sich gebracht. Sie bauten eine kaputte Pumpe an der Außenseite der ISS ab. Diese sorgt eigentlich dafür, dass die Ausrüstung in der Raumstation kühl bleibt. Vor etwas mehr als einer Woche war sie plötzlich ausgefallen. Darum mussten die Raumfahrer sie nun reparieren. Fünf Stunden und 28 Minuten schwebten sie im All. Am Dienstag müssen sie wohl noch einmal raus. Vielleicht haben sie danach alles wieder gerichtet.

dpa.

Schließen

    Diesen Artikel versenden





Bitte bestätigen Sie Ihre Angaben

Bitte geben Sie den untenstehenden Code ein

© VRM GmbH & Co. KG 2020
Alle Rechte vorbehalten | Vervielfältigung nur mit Genehmigung der VRM GmbH & Co. KG