Ramadan: Kein Essen vor Sonnenuntergang

07. Juli 2013

Viele Muslime auf der Welt werden bald fasten. Muslime sind Menschen, die der Religion Islam angehören. Am Dienstag beginnt für sie die Fastenzeit. Sie heißt Ramadan und dauert vier Wochen. Der Ramadan ist für viele Gläubige die wichtigste Zeit im Jahr.

Das Fasten soll unter anderem dabei helfen, dass man mehr an ärmere Menschen denkt. Viele Muslime spenden in der Zeit auch Geld.

Während des Ramadan dürfen Muslime von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang weder essen noch trinken. Sie essen erst, wenn die Sonne untergegangen ist. Dann geht es oft gesellig zu: Familie, Freunde und Nachbarn sind zum gemeinsamen Essen eingeladen.

Die ganze Zeit über fasten, das tun vor allem Erwachsene. Junge Kinder müssen das nicht, zum Beispiel weil sie noch wachsen. Auch für Kranke und Schwangere gilt die Regel nicht, weil sie oft schwach sind. Fasten wäre zu ungesund für ihren Körper.

Am Ende des Ramadan feiern Muslime drei Tage lang, dass sie das Fasten gemeistert haben. Dieses Fest ist für Muslime so wichtig wie für Christen Weihnachten: Familien ziehen sich hübsch an und essen gemeinsam - und Kinder kriegen jede Menge Geschenke. Weil es dabei auch viel Süßes gibt, wird die Feier in manchen Gegenden auch Zuckerfest genannt.

dpa.

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