Präsident der USA hält besondere Rede

09. September 2013

Barack Obama legt sich gerade mächtig ins Zeug. Am Montag wollte der Präsident der USA mehrere Interviews im Fernsehen geben. Und am Dienstag will er eine besondere Rede halten. Sie heißt «Rede zur Lage der Nation». Die Rede wird im Fernsehen übertragen.

Bei all diesen Auftritten geht es um ein Thema: Syrien. In dem Land bekämpfen sich seit mehr als zwei Jahren verschiedene Gruppen. Auf einer Seite stehen die Regierung und ihre Anhänger. Sie bekriegen sich mit Leuten, die den Präsidenten des Landes, Baschar al-Assad, als Herrscher weghaben wollen. Sehr viele Menschen wurden dabei schon verletzt oder getötet.

Im Kampf sollen auch verbotene Waffen zum Einsatz gekommen sein: chemische Waffen. Das sind Gifte. Wer damit in Berührung kommt oder sie einatmet, stirbt oder wird sehr krank. Die meisten Länder der Erde haben sich darauf geeinigt, diese Waffen nicht zu verwenden. Viele Leute sind aber davon überzeugt, dass der syrische Präsident diese Waffen eingesetzt hat. Der Präsident Syriens streitet das ab.

Einige Länder überlegen nun, in den Konflikt in Syrien einzugreifen. Unter anderem die USA. Sie wollen damit etwa zeigen: Das könnt ihr nicht machen. Sie wollen auch ein Zeichen für andere Länder setzen: Wenn ihr solche Waffen verwendet, machen wir Ärger.

In den USA wollen allerdings viele Leute nicht, dass sich ihr Land in Syrien einmischt. Sie haben etwa Angst davor, dass ihr Land in einen fernen Krieg gezogen wird.

Barack Obama findet aber: Es ist wichtig, in Syrien einzugreifen. Darum will er die Bürger der USA davon überzeugen. Vor allem aber will er mit seinen Fernseh-Auftritten die Zustimmung des Kongresses kriegen. Der Kongress in den USA ist so ähnlich wie der Bundestag in Deutschland. Die Leute darin wollen bald darüber abstimmen, ob die USA in Syrien eingreifen.

Vor Kurzem schickten die Vereinten Nationen Experten nach Syrien. Sie sollten herausfinden, ob das mit den verbotenen Waffen stimmt. Diese Leute haben noch keine eindeutigen Ergebnisse. Auch darum finden viele Politiker in der Welt: Wir sollten lieber abwarten, was die Experten sagen, bevor wir eingreifen.

dpa.

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