Plötzlich hört der Wald auf

17. Februar 2015

Erst ist da ein dichter Wald mit vielen verschiedenen Pflanzen. Plötzlich wächst kein einziger Baum mehr.

«Der tropische Regenwald ist abrupt vorbei», sagt Botaniker Hardy Pfanz. «Dann kommen Gegenden mit Wiesen und Kleinsträuchern. Das nennt man Baumgrenze.»

Alle hohen Berge haben so eine Grenze, ab der Bäume nicht mehr leben können. Kleinere Pflanzen wachsen dort aber noch. Geht man noch höher, kommt man in die Region, wo nur noch Moose, Flechten und vereinzelt Blümchen wachsen, sagt Herr Pfanz.

Das hängt meist mit dem Klima zusammen. Zum Beispiel ist es den Bäumen ab einer bestimmten Höhe zu kalt oder zu frostig.

Bei dem Vulkan auf der Insel Guadeloupe in der Karibik ist das anders, sagen Experten. Dort herrscht tropisches Klima. Das heißt, es ist das ganze Jahr über recht warm. Die Temperaturen fallen im kältesten Monat nur knapp unter zwanzig Grad Celsius. Stattdessen sorgt vor allem der starke Wind auf dem frei liegenden Vulkan dafür, dass der Wald plötzlich aufhört.

dpa.

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