Pauline ist die Jüngste

25. Juni 2015

Gewinnen und in die nächste Runde kommen! Das ist das Ziel der Fußballerinnen aus der deutschen Nationalelf. Das Team tritt gerade bei der Weltmeisterschaft im Land Kanada an.

Wenn die Mannschaft am Freitag gegen Frankreich gewinnt, steht sie im Halbfinale. Mit dabei ist Pauline Bremer. Mit ihren 19 Jahren ist sie die Jüngste in der Mannschaft. Bisher wurde sie einmal eingewechselt. Wir fragten die Stürmerin, was sie bisher bei der WM erlebt hat.

Wie fühlt man sich, wenn man häufig von der Ersatzbank zuguckt?

Pauline Bremer: «Es ist auch total spannend, das Spiel von außen zu sehen. Wir Ersatzspielerinnen fiebern sehr mit und feuern doll an. Wir sitzen dann ja ganz dicht am Spielfeldrand. Ich freue mich natürlich, wenn ich dann auch mitspielen darf. Aber ich freue mich genauso, wenn die Mannschaft gewinnt, ohne dass ich selbst gespielt habe.»

Wird man als Jüngste auch mal ein bisschen geärgert von den Älteren?

Pauline Bremer (lacht): «Nein! Es ist zwar immer ein bisschen so, dass die Jüngsten die Arbeit machen müssen für die Älteren. Zum Beispiel mal die Trinkflaschen tragen oder die Bälle holen. Aber wir haben in unserem Team ein tolles Miteinander zwischen Alt und Jung.»

Ihr tragt hier in Kanada oft verschiedene Trainingsanzüge. Wie viele Anziehsachen habt ihr denn mit?

Pauline Bremer: «Wir haben ziemlich viel dabei. Mein Koffer ist sehr voll. Wir müssen ja für das ganze Turnier ausgestattet sein, mit vielen Klamotten in allen möglichen Farben. Ich glaube, wir haben vier verschiedene Trainingsjacken.»

Interview: Inga Radel, dpa

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