Olympia ohne Leichtathleten aus Russland

21. Juli 2016

Laufen, Hochsprung, Kugelstoßen. Bei den kommenden Olympischen Spielen werden in diesen und den anderen Leichtathletik-Disziplinen keine Sportler aus Russland an den Start gehen. Sie dürfen nicht.

Warum nicht? Fachleute sagen, dass die russischen Sportler in der Vergangenheit regelmäßig Doping-Mittel genommen haben. Die Mittel steigern zwar die Leistung eines Sportlers. Sie lassen etwa die Muskeln besonders stark wachsen. Doping ist aber auch gefährlich für die Gesundheit. Unter anderem deshalb sind solche Mittel verboten.

Schon im vergangenen Jahr hatte der Welt-Leichtathletik-Verband Russlands Leichtathleten für Wettkämpfe gesperrt. Später hatte der Verband beschlossen, dass diese Sperre auch für die Olympischen Spiele gilt. Sie beginnen am 5. August in Rio de Janeiro im Land Brasilien.

Die russischen Sportler hatten gegen dieses Urteil Beschwerde eingelegt. Der Internationale Sportgerichtshof aber entschied jetzt: Die Sperre ist richtig. Es werden keine Leichtathleten aus Russland an den Olympischen Spielen teilnehmen.

Möglicherweise kommt es für russische Sportler noch dicker: Vielleicht dürfen wegen des Dopings gar keine Athleten aus Russland nach Rio fahren. Also auch keine Schwimmer, Ruderer oder Gewichtheber. Darüber will das Internationale Olympische Komitee am Sonntag beraten.

dpa.

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