Neuer Trainer, neue Chance

26. Juni 2013

Die alte Lehrerin hat aufgehört zu arbeiten. Nun steht ein neuer Lehrer an der Tafel, den die Schüler noch nicht oft getroffen haben. Den müssen die Jungen und Mädchen dann erst einmal richtig kennenlernen. So ähnlich ist es auch für Fußballer, wenn sie einen neuen Trainer bekommen, sagt Experte Christian Heiss. «Da muss man erst mal schauen, auf was es ihm ankommt.»

Fußballer vom FC Bayern München sollten nun unter ihrem neuen Trainer Pep Guardiola mit dem Training loslegen. Auch andere Profis müssen sich in den nächsten Wochen an einen neuen Trainer gewöhnen - wie die Kicker von Werder Bremen oder Spieler, die den Verein gewechselt haben.

Mit einem neuen Trainer kann sich einiges ändern: Vielleicht bevorzugt er eine andere Taktik. Manche Trainer mögen es zum Beispiel mehr als andere, wenn ihre Spieler den Ball schnell weiterpassen. Manche lassen mit zwei Stürmern spielen, andere mit einem. Auch darin, wie sie mit den Spielern umgehen, unterscheiden Trainer sich, sagt der Fachmann. Also etwa wie und wie viel sie mit ihnen reden.

«Ein neuer Trainer ist für alle eine Chance. Denn für alle ist es ein Neuanfang», sagt Christian Heiss. «Das kann gerade für die gut sein, die vorher nicht so viel berücksichtigt wurden.» Sie können mit vollem Einsatz trainieren und so um einen Platz in der Mannschaft kämpfen.

Das heißt aber nicht unbedingt, dass in der Mannschaft alles ganz anders wird. Fußballer, die eine wichtige Rolle in einer Mannschaft gespielt haben, behalten diese auch oft. Ein Klassensprecher muss ja auch nicht unbedingt wechseln, nur weil es einen neuen Lehrer gibt.

dpa.

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