Menschen sind unzufrieden mit einer Bank

18. März 2015

In Frankfurt am Main gab es am Mittwoch heftige Proteste.

Tausende Menschen waren dafür in die Stadt im Bundesland Hessen gekommen. Sie protestierten gegen die Europäische Zentralbank, kurz EZB. Die Bank hat ihren Sitz in Frankfurt. Am Mittwoch eröffnete dort der Chef der EZB den Neubau der Bank: ein riesiger Gebäude-Komplex aus hohen Türmen. Darin können fast 3000 Menschen arbeiten.

Die Bank spielt eine wichtige Rolle in Europa. Vielen Ländern dort geht es seit Jahren nicht gut. Sie haben Geldsorgen. Die EZB versucht gemeinsam mit zwei anderen Einrichtungen, die Probleme in den Griff zu bekommen. Die drei werden Troika genannt.

Die Länder mit den Geldsorgen haben sich Geld geliehen, etwa von anderen Ländern. Dafür müssen sie bestimmte Dinge erfüllen. Sie sollen etwa heftig sparen. Die Troika schätzt ein, wie gut die Länder die Vorgaben erfüllen. Davon hängt ab, ob es weitere Hilfen gibt.

Damit sind die Demonstranten nicht einverstanden. Sie sagen etwa: Es ist nicht in Ordnung, dass die Länder so viel sparen müssen. Darunter würden viele Menschen leiden. In Griechenland etwa verdienen viele Menschen weniger Geld als früher. Manche haben gar keine Arbeit mehr.

Bei den Protesten kam es auch zu Gewalt. Demonstranten zündeten zum Beispiel Autos an und warfen Steine auf Polizeiautos. Viele Leute finden das nicht okay. Sie sagen: Man kann gegen Dinge protestieren, aber Gewalt hat dabei nichts zu suchen.

dpa.

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