Mehr Radwege gegen dreckige Luft

19. Mai 2020

Berlin (dpa) - Leere Busse, leere Bahnen. Um sich in Zeiten des Coronavirus nicht anzustecken, nutzen weniger Leute öffentliche Verkehrsmittel. Das bereitet Umweltschützern Sorgen.

Die Organisation Greenpeace warnte jetzt: Wenn die Leute stattdessen alle mit dem eigenen Auto fahren, werden die Straßen verstopft - und die Luft noch mehr verschmutzt.

Vor allem in den Großstädten müsste man sich etwas einfallen lassen. Die Umweltschützer empfehlen, mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer zu schaffen. Denn wer etwa auf dem Fahrrad besser durch den Verkehr kommt, würde das Auto vielleicht stehen lassen.

In Berlin wurden schon zusätzliche Straßen und Spuren kurzerhand in Radwege verwandelt. Auch in anderen Großstädten wie etwa Brüssel, Mailand oder Paris entstanden zuletzt mehr Radwege, Fußgängerzonen und Spielstraßen.

dpa.

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