Max Giesinger über «The Voice Kids»: Wie eine große Familie

16. Februar 2020

Manche Kinder sind ziemlich schüchtern. Andere standen schon öfters auf der Bühne und fühlen sich wohl dort. Doch das ist erstmal egal. Denn die Jury sieht die Jungen und Mädchen am Anfang nicht. In der Fernseh-Show «The Voice Kids» geht es nur darum: Wer singt am besten? Als Coaches dabei sind diesmal Lena Meyer-Landrut, Max Giesinger, Sasha sowie Florian Sump und Lukas Nimschek von der Band «Deine Freunde». Was sie von der Show erwarten, haben einige von ihnen im Interview erzählt.

Max, du warst ein Jahr nicht bei «The Voice Kids» dabei, um Tour und Album zu machen. Wie viel Arbeit hat man denn als Coach?

Max Giesinger: «Der Job als Coach ist schon intensiv. Man muss sich in jedes einzelne Kind hineinversetzen und den jeweiligen Song erarbeiten. Viele der Kids sind extrem aufgeregt, weil sie das erste Mal auf so einer großen Bühne stehen. Aber mir macht es großen Spaß, den Kids auf ihrem Weg weiterzuhelfen.

Auf welche Momente auf der Bühne und auf welche Backstage-Momente freust du dich besonders?

Max Giesinger: «Hinter den Kulissen ist es wie eine große Familie. Die meisten Mitarbeiter waren ja schon vor sieben, acht Jahren hier, als ich als Talent bei 'The Voice' mitgemacht habe.» Lena, du bist jetzt zum sechsten Mal dabei. Wie können dich die Kandidaten überhaupt noch überraschen?

Lena Meyer-Landrut: «Ich bin immer wieder aufs Neue überrascht, wie gut die Talente sind und wie viele immer wieder nachkommen und gefunden werden. Das ist total irre.»

Die Teilnehmer sind sehr verschieden. Wie warst du als Kind?

Lena Meyer-Landrut: «Ich bin schon früher sehr extrovertiert gewesen und bin oft zu meinen Eltern gegangen: «Guckt mal, ich hab was vorbereitet.» Eine Zaubershow, tanzen, singen, schauspielern. Ich habe die Erwachsenen immer gut genervt.»

Wie anstrengend ist der Job als Coach?

Lena Meyer-Landrut: «Es ist natürlich wirklich hammeranstrengend. Auf der anderen Seite muss man sich das mal vorstellen: Wir sitzen da und kriegen die ganze Zeit eine Show geboten. Die Kids sind super drauf und haben eine tolle Zeit.» Als Band «Die Freunde» seid ihr auf der Bühne immer zu dritt. Ist das einfacher oder schwieriger?

Lukas Nimschek: «Man ist zusammen weniger aufgeregt. Ich will das auf keinen Fall missen, mit meinen beiden Jungs auf der Bühne zu stehen.»

Florian Sump: «Ich bin sehr froh, in Gesellschaft zu sein und sich das alles teilen zu können: die Aufregung, die Freude, alles.»

Ihr seid die einzigen, die in der Staffel als Zweierteam antreten. Wird es schwierig, euch zu einigen?

Lukas Nimschek: «Wir haben uns vorher abgesprochen: Wenn einer das Gefühl hat, er muss für ein Talent drücken, dann kann er das tun. Das erlauben wir uns, und das hat auch bislang ganz gut funktioniert.»

Interview: Thomas Bremser, dpa

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