Mal Klassenclown, mal Schulsprecher

06. Januar 2019

Berlin (dpa) - Das neue Jahr ist längst gestartet. Es geht also wieder ab in die Schule. Langweilig, meinen die einen. Endlich, freuen sich die anderen und denken an ihre Schulfreunde und Lieblingsfächer. So ähnlich ging es auch den Promis in ihrer Schulzeit.

«Schule war mal cool, mal nicht so cool», sagt YouTuberin Dagi Bee. «Ich war so eine Kipplerin, bis ich dann irgendwann mal mit dem Stuhl nach hinten geflogen bin. Ab da war ich eigentlich immer relativ ruhig.» Ihre Lieblingsfächer? «Ganz klar: Kunst, Biologie und Sport.»

Mit dem Stillsitzen hatten es auch die Lochis nicht so. Ging es um Musik, konnten sich die Zwillinge Roman und Heiko Lochmann gut konzentrieren «Aber bei so Sachen für die man nicht so brennt, Mathe zum Beispiel, da ist das was anderes», sagt Heiko. «Wir sind schon zwei sehr aufgedrehte Menschen, die viel Energie haben», erklärt Roman.

Tim Oliver Schultz dagegen konnte seine Energie in der Schule gut nutzen. Du kennst den Schauspieler vielleicht als Leo aus der Serie «Club der roten Bänder». «Ich war kein guter Schüler und mein bestes Zeugnis hatte ich, glaube ich, in der 10. Klasse.» Zu der Zeit habe er etwas mehr Selbstvertrauen bekommen und sei Schulsprecher geworden. Sein Tipp für alle in der Schule: «Werdet aktiv und tut etwas, eine AG gründen, Schulsprecher werden, sich engagieren. Dann ist es auch nicht mehr langweilig.»

Und wenn es doch mal nicht mehr geht und man vor Müdigkeit fast vom Stuhl fällt? Dann haben die Sänger Nico Santos und Michael Schulte Tipps - auch wenn die nicht unbedingt zum Nachmachen geeignet sind! «In der Schule habe ich mir manchmal Kopfhörer in die Ohren gesteckt und die Kapuze aufgezogen», gibt Nico Santos zu. «Die Zeit habe ich mir also dann mit Musik vertrieben.» Erwischt worden sei er aber dennoch.

Auch der Sänger Michael Schulte hat viel Unsinn in der Schule gemacht. «Vor allem kleine Spielchen mit dem Nachbarn wie das Kreuzchenspiel oder die Seiten vom Heft vollgemalt. Handys gab es ja da noch nicht.» Auch wenn er nicht so gerne zur Schule gegangen sei, habe er trotzdem das Abi gemacht und sei darüber heute sehr glücklich. «Schließlich sind die Schule und ein Abschluss sehr wichtig - auch, wenn man Musik machen will.»

Von Rebecca Krizak, dpa

Schließen

    Diesen Artikel versenden





Bitte bestätigen Sie Ihre Angaben

Bitte geben Sie den untenstehenden Code ein

© VRM GmbH & Co. KG 2019
Alle Rechte vorbehalten | Vervielfältigung nur mit Genehmigung der VRM GmbH & Co. KG