Lehrer streiken für mehr Geld

18. Februar 2013

Für viele Schüler in Berlin ist am Montag Unterricht ausgefallen. Dort haben nämlich Lehrer gestreikt. Das heißt, sie haben nicht gearbeitet.

Damit wollten sie zeigen: «Wir wollen mehr Geld.» Für die nächsten Tage haben auch Lehrer in vielen anderen Städten in Deutschland Warnstreiks angekündigt.

Aber auch andere wollen für einige Stunden oder einen Tag ihren Job nicht machen: Erzieher in Kindergärten, Krankenpfleger und Mitarbeiter des Winterdienstes. Dann könnte es zum Beispiel passieren, dass bei Schnee die Straßen nicht gestreut werden.

Der Grund ist Streit über die Gehälter im öffentlichen Dienst. So nennt man es, wenn Menschen für den Staat arbeiten. Sie sind also beim Bund, bei den Bundesländern oder Städten und Gemeinden angestellt.

Die Angestellten der Bundesländer wollen nun unter anderem mehr Geld. Darüber verhandeln sie mit den Ländern. Dabei verhandelt aber nicht jeder einzeln, sondern die Angestellten schicken Vertreter. Die Vertreter der Angestellten heißen Gewerkschaften.

Bislang konnten sich die beiden Seiten aber nicht einigen. Denn die Vertreter der Bundesländer betonen, dass der Staat große Geld-Probleme habe. Die Forderungen seien deshalb unbezahlbar. Anfang März wollen die beiden Seiten weiter verhandeln. Bis dahin gibt es Warnstreiks. Sie heißen Warnstreiks, weil sie nur eine kurze Zeit dauern. Wenn der Streit noch länger weitergeht, könnten die Gewerkschaften auch zu einem längeren Streik aufrufen. Darüber müssten sie dann aber ihre Mitglieder erst abstimmen lassen.

dpa.

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