Lange ins Gefängnis nach dem Anschlag auf den BVB-Bus

27. November 2018

Es war ein großer Schock für die Fußballmannschaft Borussia Dortmund. Im April 2017 explodierte eine Bombe neben dem Bus, mit dem das Team gerade zu einem Spiel fahren wollte. Ein Spieler des BVB und ein Polizist wurden dabei verletzt. Die anderen bekamen einen riesigen Schreck.

Zum Glück wurde der Täter kurze Zeit danach gefasst. Der Mann gab auch zu, dass er Bomben gebaut und gezündet hat. Er habe mit dem Anschlag Angst und Schrecken verbreiten wollen, sagte er. Damit wollte er die Aktie des BVB schwächen. Aktien sind Anteile an der Firma BVB, die man kaufen kann. Wäre ihr Wert nach dem Anschlag gesunken, hätte es dem Mann viel Geld eingebracht.

Wegen der Tat kam der Mann vor Gericht. Dort wurden auch einige der Spieler befragt, die sich damals im Bus befanden. BVB-Torwarttrainer Wolfgang de Beer sagte: «Das ist eine Sache, die man nie vergisst.»

Am Dienstag wurde in der Stadt Dortmund das Urteil gegen den Mann gesprochen: Er muss für seine Tat 14 Jahre ins Gefängnis.

dpa.

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