Kinder besser im Internet schützen

31. März 2021

Geheimnisvoll sieht die Box in dem Computerspiel aus. Was darin wohl schlummert? Um hineinschauen zu können, gibt es oft verschiedene Möglichkeiten. Man kann es sich etwa durch Leistung verdienen. Zum Vorschein kommen dann zum Beispiel Gegenstände, die in dem Computerspiel benutzt werden können.

Solche Boxen oder Kisten werden Lootboxen genannt. Loot ist englisch und bedeutet Beute. Viele Experten finden so etwas problematisch. Nämlich dann, wenn man mit echtem Geld bezahlen muss oder kann, um die Kiste zu öffnen. Denn das kann schnell teuer werden.

Davor und vor anderen Dingen im Internet sollen Kinder und Jugendliche besser geschützt werden. Dafür ist das Gesetz für den Jugendschutz überarbeitet worden. Demnach sollen Lootboxen in den Voreinstellungen von Spielen erst mal ausgestellt sein.

Auch mit anderen Voreinstellungen sollen Anbieter von Internet-Inhalten junge Nutzer besser schützen. So soll es etwa nicht mehr möglich sein, dass Fremde die Kinder beim Spielen oder in sozialen Netzwerken finden und ansprechen können. Wer sich bedroht oder belästigt fühlt, soll sich einfacher beschweren können und schneller Hilfe finden. Die neuen Regeln gelten ab Donnerstag.

dpa.

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