In der Natur aufräumen

13. September 2020

Mit dem Blick auf den Boden gehen die Menschen am Ufer eines Flusses entlang. Sie suchen etwas. Nein, es ist kein verloren gegangener Ohrring. Die Menschen sind auch nicht auf Schatzsuche. Sie sammeln Müll. Dafür muss man oft leider gar nicht lange suchen.

Zerbeulte Plastikflaschen, Tüten und sogar Dinge wie alte Autoreifen liegen zum Beispiel in der Natur herum. Über die Flüsse gelangt eine Menge dieses achtlos weggeworfenen Mülls sogar ins Meer.

Um das zu verhindern, haben sich am Samstag viele Helferinnen und Helfer getroffen, um die Ufer der Flüsse Rhein, Ruhr und Mosel aufzuräumen. Mehr als 35 000 Leute sollen insgesamt dabei gewesen sein. «Diese Menschen haben es begriffen: Das ist zwar nicht ihr Müll, aber es ist unser Planet», sagte der Sprecher der Aufräum-Aktion.

Denn besonders Plastikmüll schadet unserem Planeten. Tiere verwechseln ihn mit Nahrung und können daran sterben. Ein großes Problem ist auch: Plastik verrottet nicht. Der Kunststoff zerfällt mit der Zeit lediglich in immer kleinere Teile. Das sogenannte Mikroplastik ist so winzig, dass es unbemerkt überall hingelangt.

Was kann man also dagegen tun? Zum einen sollte man natürlich seinen Müll nicht achtlos wegwerfen. Dann kann man helfen, den Müll anderer Menschen wegzuräumen. Das haben die Menschen am Wochenende getan. Die Veranstalter gaben an, dass dabei 320 Tonnen Müll zusammengekommen seien. So viel wiegen etwa 65 große Elefanten!

Bevor man mit dem Aufräumen anfängt, sollte man sich aber gut informieren, worauf man dabei aufpassen muss. Denn mancher Müll kann auch gefährlich für Menschen sein.

Am besten vermeidet man Plastikmüll, in dem man weniger Dinge in Plastikverpackungen kauft und verwendet. So kann man etwa Getränke in Glasflaschen kaufen oder zum Einkaufen Stoffbeutel benutzen.

dpa.

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