Gesünder essen in der Schule

02. November 2017

Viele Kinder essen mittags zu Hause. Andere essen in der Schule. Etwa dann, wenn am Nachmittag der Unterricht weiter geht. Wichtig ist dann vor allem: Das Mittagessen soll gesund sein.

Schließlich sollen die Schüler für die nächsten Schulstunden gut gestärkt sein.

Die Verpflegung in der Kantine ist eine schwierige Aufgabe für Schulen. Fachleute befassen sich deshalb mit dem Thema. Sie schlagen vor, was in der Schule auf den Tisch kommen sollte. Außerdem testen sie immer wieder, wie gut das Essen in den Schulen tatsächlich ist.

Gerade haben Forscher einige Schulen im Bundesland Thüringen unter die Lupe genommen. Dabei kam raus: In den Schulen wird oft gesundes Gemüse und Salat aufgetischt. Allerdings kommt dort auch viel hochverarbeitetes Fleisch auf den Teller. Damit sind etwa Wurstwaren und Hackfleisch gemeint. Diese sind oft viel zu fett und zu salzig.

Ein weiteres Problem beim Schulessen: Die Gerichte müssen lange warm gehalten werden. Denn das Essen wird meistens in Küchen außerhalb der Schulen zubereitet und dann zu den Schulen gebracht. In dieser Zeit gehen den Lebensmitteln jedoch viele wertvolle Stoffe wie etwa Vitamine verloren.

Viele Experten raten Schulen vor allem: Die Verpflegung für Schüler sollte abwechslungsreich sein. Fleisch etwa sollte es nur zwei bis drei Mal in der Woche geben. Dafür seien drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst am Tag wichtig. So bekommen wir alle wichtigen Stoffe, zum Beispiel Mineralstoffe, Kohlenhydrate und Eiweiß.

In der kommenden Woche treffen sich wieder viele Fachleute auf einer Tagung. Sie wollen sich austauschen und das Schulessen noch besser machen. Neben den richtigen Lebensmitteln wünschen sie sich auch, dass die Schüler genügend Zeit zum Essen bekommen.

dpa.

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