Gegen den Hass im Internet

12. Februar 2020

Menschen können ganz schön gemein zu anderen sein. Gerade im Internet sind zahlreiche Hasskommentare zu finden. Diese nennt man auch Hate Speech (gesprochen «hait spietsch»).

In solchen Kommentaren werden bestimmte Personen abgewertet und mit Worten angegriffen. Dabei geht es zum Beispiel um ihre Herkunft, ihre Religion oder ihr Geschlecht. Auch Politiker werden immer wieder beleidigt und bedroht. Solche Kommentare tun den Leuten weh. Und sie sind verboten!

Doch bisher gibt es nicht in jedem Fall einen Gerichtsprozess. Das will etwa das Bundesland Bayern ändern. In Zukunft sollen möglichst viele Hasskommentare bestraft werden. Klaus-Dieter Hartleb soll dabei den Überblick behalten. Er ist Bayerns erster Beauftragter für Hate Speech.

Herr Hartleb kündigte an: Wer so etwas Gemeines schreibt, wird hart bestraft. Diese Menschen müssen zum Beispiel mehrere Tausend Euro zahlen. Oder sie gehen eine Weile ins Gefängnis.

dpa.

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