Ganz schön stürmisch

16. März 2014

Schirm festhalten! Wer in diesen Tagen aus dem Haus geht, muss sich oft erst einmal kräftig gegen den Wind stemmen. Vor allem über den Norden und Osten Deutschlands fegt gerade ein Sturm hinweg.

Der Grund dafür ist die derzeitige Wetterlage. Das sagte ein Experte vom Deutschen Wetterdienst. Gerade liegen nämlich ein Hoch und ein Tief nah beieinander über Europa. Fachleute sagen auch Hochdruckgebiet und Tiefdruckgebiet dazu.

Hochs und Tiefs sind große Luftmassen. Sie drücken unterschiedlich stark auf die Erde. Tiefs sind Luftpakete mit niedrigem Luftdruck. In Hochs ist der Luftdruck eher hoch.

Die beiden Luftdruckgebiete wollen sich aber immer ausgleichen. Das heißt, die Luft strömt von Hochs zu Tiefs. So kommt Wind zustande. Je größer die Unterschiede im Druck zwischen benachbarten Hochs und Tiefs, desto kräftiger ist der Wind.

Deshalb bläst es gerade so stark: Im Norden Deutschlands gab es am Wochenende Wind, der mit fast 100 Stundenkilometern pfiff. Das ist ziemlich viel.

Im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern gab es sogar Sandstürme. Der Wind hatte dort etwa Erde von den Feldern aufgewirbelt. Der Sand behinderte den Verkehr auf Autobahnen. Größere Schäden gab es aber glücklicherweise nicht.

In unserem Nachbarland Polen hingegen hat der Sturm schwere Schäden angerichtet. Bäume stürzten um und Dachziegel wehten von Häusern. Die Feuerwehr musste oft ausrücken und helfen.

In Deutschland soll es in den nächsten Tagen in einigen Gebieten erst einmal stürmisch bleiben. Schöner wird es erst wieder ab Donnerstag, sagen Wetter-Fachleute. Dann beginnt auch der Frühling.

dpa.

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