Feuer für das Ende des Winters

10. März 2019

Hoch lodern die Flammen in den Nachthimmel. Ein großer Haufen alter Weihnachtsbäume, Äste und dicke Holzstücke brennen ab. Solche Feuer wurden am Wochenende in vielen Orten im Süden Deutschlands angezündet. Sie heißen Funkenfeuer oder einfach Funken.

Die Funken sind ein alter Brauch. Früher dachten die Menschen, dass sie damit den Winter vertreiben können. Heute kommen viele Familien zu den Feuern, weil es spektakulär aussieht. Außerdem wollen sie sehen, was mit der Hexe passiert.

Oben auf dem Haufen sitzt nämlich eine Strohpuppe, die aussieht wie eine Hexe. Das ist die Funken-Hexe. Früher dachte man: Wenn die Puppe nicht richtig brennt, sei das ein schlechtes Zeichen. Dann könne es sein, dass der Frühling noch lange nicht kommt. Darüber machen sich die Leute aber heute keine Gedanken mehr.

dpa.

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