Fässer toasten für den Geschmack

09. September 2020

Küfer, Schäffler, Büttner: Es gibt viele Worte für Christoph Krogemanns Beruf. Dabei gibt es längst nicht mehr so viele dieser Handwerker wie früher. In seiner Fabrik in Norddeutschland baut Christoph Krogemann Fässer aus Holz.

Und wie genau wird so ein Fass hergestellt? Familie Krogemann erklärt das so: Erst mal werden längliche Hölzer in einen Kreis gestellt, so dass sie die Form eines Fasses bilden. Nun werden sie über kochendes Wasser gehalten. Durch die Hitze des Wasserdampfes wird das Holz weich und lässt sich biegen.

Als nächstes wird das Fass innen mit Feuer behandelt. So lange, bis sich eine Art Kruste bildet. Dadurch härtet das Holz aus und bekommt einen bestimmten Geschmack. Das ist wichtig für die Getränke, die später in die Fässer gefüllt werden. Den Vorgang mit dem Feuer nennt man auch toasten. Damit das Holz nicht verbrennt, ist immer jemand dabei, der die Flammen rechtzeitig löscht.

Fehlen nur noch Boden und Deckel! Weil jedes Fass andere Maße hat, müssen diese für jedes Fass einzeln hergestellt werden. Zuletzt wird noch überprüft, ob das Fass dicht ist. Fertig ist das Fass!

dpa.

Schließen

    Diesen Artikel versenden





Bitte bestätigen Sie Ihre Angaben

Bitte geben Sie den untenstehenden Code ein

© VRM GmbH & Co. KG 2020
Alle Rechte vorbehalten | Vervielfältigung nur mit Genehmigung der VRM GmbH & Co. KG