Facebook bekommt Ärger

07. Februar 2019

Wer im Internet zum Beispiel ein cooles Video entdeckt, findet darunter oft ein bekanntes Zeichen: den Facebook-Daumen. Wenn jemand bei Facebook angemeldet ist, kann er auf das Zeichen klicken und damit sagen: Das Video gefällt mir!

Dieser «Gefällt mir»-Knopf steht aber nicht nur auf den Seiten von Facebook, sondern auch auf anderen Seiten. Etwa damit sammelt Facebook Daten über seine Nutzer. Doch was Facebook mit den Infos macht, stört Fachleute, die in Deutschland Firmen kontrollieren.

Denn Facebook verbindet die Infos. Und zwar die von anderen Seiten mit denen, die Nutzer auf direkt auf Facebook über sich verraten. So erfährt Facebook, was den Nutzern gefällt und zeigt dann etwa passende Werbung an.

Die Fachleute finden das nicht gut. Sie sagen: Facebook ist für viele Leute in Deutschland sehr wichtig. Und es gibt kaum einen Anbieter, der etwas Ähnliches macht. Wer nicht ganz darauf verzichten will, hat also keine andere Möglichkeit, als dem Daten-Sammeln durch Facebook zuzustimmen. Dadurch wird Facebook noch wichtiger.

Am Donnerstag sagten die Fachleute deshalb: Facebook darf nicht mehr die Daten von anderen Seiten mit den bei sich selbst gesammelten Infos verknüpfen. Ein Jahr lang hat die Firma Zeit das zu ändern. Sie kann aber gegen die Entscheidung auch vor Gericht angehen.

dpa.

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