Eine gefährliche Krankheit für Vögel

23. November 2016

Die Vogelgrippe ist eine Krankheit. Vor allem Wasservögel wie Enten und Gänse stecken sich damit an. Aber auch Hühner und Puten können sie bekommen. Die Krankheit wird auch Geflügelpest genannt. Sie wird durch verschiedene Grippe-Viren ausgelöst. Im Moment erkranken Vögel in Deutschland oft an einer Variante mit dem Namen H5N8. Wir beantworten einige Fragen dazu:

Was bedeutet das für die Tiere?

«Wenn Tiere Vogelgrippe haben, geht es denen ganz schnell sehr schlecht», sagt Expertin Elke Reinking. Das Virus greift Organe wie Milz, Leber und Lunge an. Hühner beispielsweise sehen dann ganz struppig aus und legen keine Eier mehr. «Die normalerweise roten Kämme auf den Köpfen der Hühner werden dann blau», sagt die Expertin.

Wer kann noch Vogelgrippe bekommen?

Bislang hat sich noch kein Mensch mit dem aktuellen H5N8-Virus angesteckt und ist krank geworden. Zumindest wurde weltweit noch kein Fall bekannt. Du brauchst dir also keine Sorgen machen. Auch Hunde, Katzen und Pferde sind noch nicht krank geworden. Übrigens: Sogar bei den Vögeln gibt es viele Arten, die sich wohl nicht so leicht anstecken: Spatzen, Drosseln, Finken und andere Singvögel etwa.

Wie stecken sich Vögel an?

Da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Hühner bei einem Bauern können sich anstecken, wenn sie einen kranken Wildvogel berühren. Wildvögel sind frei umherfliegende Vögel. Ein kranker Wildvogel kann aber auch das Futter von gesunden Hühnern mit dem Virus verunreinigen.

Was wird gegen die Vogelgrippe getan?

Wenn auf einem Geflügel-Hof die Vogelgrippe ausbricht, werden vorsichtshalber alle Tiere getötet. Auch deshalb müssen Besitzer von Hühnern, Puten, Gänsen und Enten vielerorts sehr aufmerksam sein. Sie müssen verhindern, dass ihre Tiere in Kontakt mit Wildvögeln kommen. Viele Besitzer müssen ihre Tiere deshalb in den Stall sperren.

dpa.

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